LSV Elbdiven – SG Oeversee/Jarplund-Weding

Samstag 7. Oktober 17.00 Uhr

Hasenberghölle – Schulstraße, 21481 Lauenburg/Elbe

Nach einem blöden Spiel zum Vergessen („Wo waren wir noch gleich – Wie war das Ergebnis?“) und einer unverdienten Niederlage in Alt Duvenstedt, tut es den Elbdiven richtig gut wieder Zuhause zu spielen. Auch wenn das Team noch personell am unteren Limit antritt und Trainer Catte Mahnecke zum Teil ungewohnte Formationen aufstellen muss, brennt seine Mannschaft auf die wichtige Trendwende. Das geht nur mit enorm viel Einsatz in Defensive und Offensive. Die Bereitschaft dazu, war am vergangenen Dienstag unübersehbar. „Darauf müssen wir aufbauen, allerdings in der ersten Welle noch effektiver werden und aus der Zweiten und dem Positionsspiel heraus noch mehr Zug zum Tor finden und uns  in die Lücken ins 1-gegen-1 trauen. Wir haben da zuletzt nicht beherzt genug agiert, die Folge war ein Spiel ohne jeden Siebenmeter für uns!“ : sieht Mahnecke noch Spielraum zur Verbesserung des Elbdivenspieles.

TSV Alt Duvenstedt – LSV Elbdiven

Divenblick made by Anni

Ganz ungewohnt stand für uns am vergangenen Dienstag eine Auswärtsfahrt an. Das bedeutete, wie auch am Samstag zuvor, fast zwei Stunden Autofahrt. Unser Ziel diesmal war Alt Duvenstedt. Nessi bezeichnete den Dienstag auch als Samstag 2.0. Heute sollte alles besser laufen. Schon vor der Abfahrt wurde der Reifendruck überprüft, damit es nicht zu Verspätungen wie am Samstag kommen konnte. Zum Glück sind wir so früh losgefahren, dass wir auch trotz einer Vollsperrung noch rechtzeitig ankamen und bei unserem Spaziergang vor dem Spiel die Sonne genießen konnten. Auch Frank und Dirk waren wieder mit an Bord. Heute war Wiedergutmachung von Samstag angesagt, da waren wir uns einig. Dies sollte das zweite Spiel in 4 Tagen sein. „Das ist ja fast wie bei den Rhein-Neckar-Löwen“ hieß es in der Kabine und wir nahmen uns vor, dann auch so zu spielen. Besonders in der Abwehr wollten wir wieder zu unserer gewohnten Stärke zurückfinden.

In einem sehr kampfbetonten und spannenden Spiel unterlagen die Elbdiven gegen den Heidejäger N°1 ,  TSV Alt Duvenstedt , knapp mit einem Tor. „Eine höchstunglückliche Niederlage, die sich zum Ende hin schon sehr kurios zuspitzte.Wie auch immer die letzte Spielminute unter normalen Umständen gelaufen wäre, hatten wir selber genügend Möglichkeiten die Begegnung  zu gewinnen. Wir lagen ja bereits 4 Tore vorne. Einen verdienten Sieger hatte das Spiel am Ende nicht!“: kommentiert die LSV-Bank die zweite Niederlage in Folge. Matchwinnerin auf Seiten der Gastgeberinnen war die Rückraumspielerin Madita Jeß, die 16 Tore erzielte und eine Ausnahmespielerin in der Mannschaft von Trainer Torben Kutschke ist. Sowohl in der ersten Halbzeit (16:12,Min.18), als auch in der zweiten Halbzeit (24:21, Min.49) konnten sich die LSV-Frauen etwas vom TSV absetzen. In den 3 Unterzahlspielen, das Kampfgericht hat nur 2 davon erfasst (auch hierzu keine weiteren Worte) konnten die dezimierten Lauenburgerinnen Tor um Tor erzielen. 11 Minuten vor Schluss, bei Ballbesitz und einer 24:21 Führung, schlichen sich jedoch unnötige Fehler ins Angriffsspiel der Elbdiven. Bis zur 54. Spielminute glichen die Gastgeberinnen zum 25:25 aus. 90 Sekunden vor Schluss ging der TSV Alt Duvenstedt dann spielentscheidend zum Endstand von 27:26 in Führung. Weitere Bemühungen der Mannschaft von LSV- Trainer Mahnecke blieben in der turbulenten Schlussminute ohne zählbaren Erfolg und die Punkte blieben in Alt Duvenstedt.