DESASTRÖS Elbdiven nach 19:30-Pleite vor dem Abstieg

Von Olaf Lüttke
Lauenburg. In den letzten Minuten der Oberligapartie gegen die lauenburger SV gab es in der Halle an der Budapester Straße kein Halten mehr. Aus 300 Kehlen erklang "Welcome to the hell of St.Pauli". Die Ersatzspielerinnen des FC St.Pauli standen auf ihrer Bank und klatschten rythmisch mit. Und auf dem Feld grinsten die Kiezhandballerinnen bis über beide Ohren. Nur in den Gesichtern der Elbdiven spiegelte sich das blanke Entsetzen wider. Die Lauenburgerinnen hatten unweit der Reeperbahn ihre ganz persönliche Handball-Hölle erlebt. Nicht nur, dass das Abstiegsduell gegen St.Pauli mit 19:30 verloren ging und die Mannschaft auf einen Abstiegsplatz abrutschte. Auch im direkten Vergleich liegt die LSV nun hinten (Hinspiel 35:26).

Die 19-jährige Torhüterin Laura Sommer wechselt zur kommenden Saison vom SV Henstedt-Ulzburg an die Elbe. Laura, die in Lauenburg bei Smurfit-Kappa im August ein duales Studium beginnt und auch in der Elbestadt wohnen wird, spielte zuletzt in der A-Jugend des SVHU und erreichte dort mit ihrer Mannschaft Platz 8 in der Oberliga. Sie kennt die Lauenburger Halle bereits aus dem vergangenen Jahr. Beim Riemer-Cup 2014 wurde sie in der 1.Frauen-Mannschaft des Turniersiegers aus Henstedt-Ulzburg eingesetzt.

Herzlich willkommen Laura.

Elbdiven - AMTV

Divenblick made by Struppi

Vom Kampf gegen den Abstieg hat man bei uns am Wochenende noch nicht allzu viel gesehen. Wie schon letztes Jahr haben wir uns beim AMTV Hamburg schwer getan und sind mit 20:25 als Verlierer von der Platte gegangen.

Am Donnerstag vor dem Spiel animierte Rolf uns noch zu Teamstärke und Biss. Wir wollten einen wichtigen Sieg einfahren und dem Klassenerhalt so ein Stück näher rücken. Stattdessen ließen wir AMTV die Partie bestimmen. Die Gastgeber spielten ruhig und kamen in der ersten Phase erfolgreich über den Rückraum zu ihren Toren und der sicheren Führung. Wir brachten den Ball hingegen nur mit Mühe und Not im gegnerischen Kasten unter. Die ersten drei Treffer gingen allein auf Lenas Konto.