SV Preußen Reinfeld – Lauenburger SV

Samstag, 17. Oktober – 18.00 Uhr

Joachim Mähl Schule, Schützenstraße 21, 23858 Reinfeld

Wie sich „Spitzenspiel“ vorher, währenddessen und nachher anfühlt, durften die Elbdiven am vergangenen Wochenende bereits erfahren. Der verdiente und hart erarbeitete Sieg gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen ist das Ergebnis einer konzentrierten Spielvorbereitung,  taktischer Disziplin und Mut zum Abschluss. Er zeigte darüber hinaus zwar einen Aufwärtstrend bei den Lauenburgerinnen auf, hinterließ jedoch auch Spuren. So ist der Einsatz von Spielmacherin Sarah Lemmermann im Spiel bei Preußen Reinfeld höchst unwahrscheinlich. Der Grund ist eine starke Prellung nach unsanfter Landung, wir berichteten von der Abräumaktion im Spiel gegen Kiel.

Elbdiven - HSG Holstein Kiel/Kronshagen

Divenblick made by Buschi

Samstag war das Motto „Krabben pulen“ angesagt, leider haben wir die ersten Minuten vergessen unser Krabbenbesteck auch mit auf den Platz zu nehmen…

Die Elb'Remmidemmis merkten das natürlich sofort und das Besteck wurde nachgereicht. Hammer wie laut ihr und wir dann plötzlich waren! Danke!

Gestärkt von der Lautstärke, unserer Deckung und der kurzen Unsicherheit in den Augen der Kronshagenerinnen legten wir nach. Jetzt fiel es uns leichter unsere Gäste zu stören und ihren Ablauf durcheinander zu bringen, auch wenn die Kreisläuferin uns trotzdem noch zu oft ein Schnippchen schlug. Ein paar Minuten vor Ende der ersten Halbzeit mussten wir ein weiteres kurzes Tief überbrücken, konnten uns dann, durch sicheres und gezieltes Arbeiten eine 1-Tor-Führung zur Pause herausspielen (14:13).

Das erwartet kampfbetonte Spiel der ambitionierten Schleswig-Holstein Ligisten aus Lauenburg und Kiel/Kronshagen, endete mit dem besseren Ende für die gastgebenden Elbestädterinnen. Der Auftakt der Partie des Tabellendritten gegen den Zweiten aus der Landeshauptstadt gehörte den Gästen (2:6, Min 12). Als die Elbdiven jedoch Kiels Top-Shooterin Annika Heinrichsen in den Griff bekamen und Lauenburgs gut aufgelegte Torfrau Lena Gansor-Kaatz einen Siebenmeter entschärfte, konnten sie innerhalb von 5 Minuten zum 6:6 gleichziehen. Danach verlief das Spitzenspiel bis zur 20.Minute  ausgeglichen, die Krabben legten vor und die LSV-Frauen zogen nach. Es folgte eine Phase, in der die Lauenburgerinnen ein wenig den Zugriff auf das Spiel verloren und die HSG auf 9:12 (25.Min.) davonzog. Die Elbdiven reagierten auf den 3-Tore Rückstand, zogen ihrerseits das Tempo an und gingen mit der Pausensirene 14:13 in Führung.