Elbdiven - HSG Holstein Kiel/Kronshagen

Divenblick made by Buschi

Samstag war das Motto „Krabben pulen“ angesagt, leider haben wir die ersten Minuten vergessen unser Krabbenbesteck auch mit auf den Platz zu nehmen…

Die Elb'Remmidemmis merkten das natürlich sofort und das Besteck wurde nachgereicht. Hammer wie laut ihr und wir dann plötzlich waren! Danke!

Gestärkt von der Lautstärke, unserer Deckung und der kurzen Unsicherheit in den Augen der Kronshagenerinnen legten wir nach. Jetzt fiel es uns leichter unsere Gäste zu stören und ihren Ablauf durcheinander zu bringen, auch wenn die Kreisläuferin uns trotzdem noch zu oft ein Schnippchen schlug. Ein paar Minuten vor Ende der ersten Halbzeit mussten wir ein weiteres kurzes Tief überbrücken, konnten uns dann, durch sicheres und gezieltes Arbeiten eine 1-Tor-Führung zur Pause herausspielen (14:13).

Das erwartet kampfbetonte Spiel der ambitionierten Schleswig-Holstein Ligisten aus Lauenburg und Kiel/Kronshagen, endete mit dem besseren Ende für die gastgebenden Elbestädterinnen. Der Auftakt der Partie des Tabellendritten gegen den Zweiten aus der Landeshauptstadt gehörte den Gästen (2:6, Min 12). Als die Elbdiven jedoch Kiels Top-Shooterin Annika Heinrichsen in den Griff bekamen und Lauenburgs gut aufgelegte Torfrau Lena Gansor-Kaatz einen Siebenmeter entschärfte, konnten sie innerhalb von 5 Minuten zum 6:6 gleichziehen. Danach verlief das Spitzenspiel bis zur 20.Minute  ausgeglichen, die Krabben legten vor und die LSV-Frauen zogen nach. Es folgte eine Phase, in der die Lauenburgerinnen ein wenig den Zugriff auf das Spiel verloren und die HSG auf 9:12 (25.Min.) davonzog. Die Elbdiven reagierten auf den 3-Tore Rückstand, zogen ihrerseits das Tempo an und gingen mit der Pausensirene 14:13 in Führung.

  LSV Elbdiven - HSG Holstein Kiel/Kronshagen 

Samstag den 10. Oktober – 17.00 Uhr

Hasenberghalle-Schulstraße-Lauenburg/Elbe

Die Bilanz der Elbdiven nach 3 Spielen liest sich auf den ersten Blick gut. Hinter den 5:1 Punkten und dem 3.Tabellenplatz verbirgt sich jedoch nach Betrachtung der Spiele eine gewisse Lücke zum tatsächlichen Leistungsvermögen und den Ansprüchen des Teams an sich selbst. Die Lauenburgerinnen sind von der äußerst ansprechenden Leistung der Turnierspiele gegen den VfV Spandau und den HV Lüneburg aktuell weit entfernt. „Diese Kompaktheit müssen wir wieder auf die Platte bringen!“, sieht Trainer Carsten Mahnecke einen Schlüssel zu mehr Souveränität und Ausgewogenheit und fügt hinzu: „Wir laufen Gefahr, zu berechenbar zu werden. Alle sind gefordert.“ Die LSV-Frauen sehen das, sehr selbstkritisch, auch so. Denn die kommende Aufgabe, das Heimspiel gegen die HSG Holstein Kiel/Kronshagen, kann für den Gastgeber richtungweisend sein. „ Wir müssen und werden uns steigern. Spiele gegen die HSG kennen wir bereits aus Oberligazeiten und wissen, dass die Krabben keinen Meter verschenken und hart um zwei Punkte kämpfen werden. Ich bin überzeugt, dass jede von uns den Heimsieg und den zweiten Tabellenplatz so sehr will, dass wir bis zur letzten Sekunde alles geben werden!“: sagt die schnelle Außenspielerin der Elbdiven, Juliane Koch