Die Begegnung hielt alles, was sie auf dem Papier und im Vorwege versprochen hatte. Allem voran Spannung, die für die Elbdiven in der ersten Halbzeit leider zu einer hemmenden Anspannung wurde. Das Ziel war klar, das Erreichen in den ersten 30 Minuten jedoch sehr schwer. „Wie ein Kaninchen vor der Schlange, spielten wir vor der Deckung vom HC Treia/Jübeck. Dazu kam, dass wir uns durch viele technische Fehler im Angriff selbst ausgebremst haben. Nicht nur wir hatten einen schlechten Tag. Oben drauf sorgten immer wieder 7 m Entscheidungen mit zweierlei Maß und grobe Fehlauslegungen dafür, dass wir immer einem Rückstand hinterherliefen. Zum Beispiel bei den Regeln 8:5 b, (Schlag ins Gesicht) und 8:8 b (Verzögerte Ballherausgabe) gibt es keinen Handlungsspielraum, das war heute offensichtlich anders. Wenn ich meine Spielerinnen kritisiere, muss mir dieser Hinweis auch gestattet sein.“: sagte LSV-Trainer Carsten Mahnecke nach der Begegnung und fügte hinzu: “ trotz allem hatten wir es ganz zum Schluss selbst in der Hand das Spiel zu gewinnen.“

Wir freuen uns, Euch heute einen Gastbeitrag vom Kultkommentator der 2.Herren zu präsentieren. Was eigentlich ein Beitrag zu einem sensationellen Erfolg seiner Mannschaft gegen einen Tabellenführer werden sollte, schlug - seiner Zuneigung zu den Elbdiven und einer Partynacht geschuldet - zu einem großartigen Artikel für seine heimliche Lieblingsmannschaft um.
Ladies and Gentlemen, Mr. Markus Schöder!
 

Das erwartet schwere Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe endete mit einem Sieg der Gäste von der Förde. Einen Sieger hatte die Partie nicht wirklich verdient, weil beide Mannschaften sich nichts schenkten und sich bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten.