In einem sehr kampfbetonten und spannenden Spiel unterlagen die Elbdiven gegen den Heidejäger N°1 ,  TSV Alt Duvenstedt , knapp mit einem Tor. „Eine höchstunglückliche Niederlage, die sich zum Ende hin schon sehr kurios zuspitzte.Wie auch immer die letzte Spielminute unter normalen Umständen gelaufen wäre, hatten wir selber genügend Möglichkeiten die Begegnung  zu gewinnen. Wir lagen ja bereits 4 Tore vorne. Einen verdienten Sieger hatte das Spiel am Ende nicht!“: kommentiert die LSV-Bank die zweite Niederlage in Folge. Matchwinnerin auf Seiten der Gastgeberinnen war die Rückraumspielerin Madita Jeß, die 16 Tore erzielte und eine Ausnahmespielerin in der Mannschaft von Trainer Torben Kutschke ist. Sowohl in der ersten Halbzeit (16:12,Min.18), als auch in der zweiten Halbzeit (24:21, Min.49) konnten sich die LSV-Frauen etwas vom TSV absetzen. In den 3 Unterzahlspielen, das Kampfgericht hat nur 2 davon erfasst (auch hierzu keine weiteren Worte) konnten die dezimierten Lauenburgerinnen Tor um Tor erzielen. 11 Minuten vor Schluss, bei Ballbesitz und einer 24:21 Führung, schlichen sich jedoch unnötige Fehler ins Angriffsspiel der Elbdiven. Bis zur 54. Spielminute glichen die Gastgeberinnen zum 25:25 aus. 90 Sekunden vor Schluss ging der TSV Alt Duvenstedt dann spielentscheidend zum Endstand von 27:26 in Führung. Weitere Bemühungen der Mannschaft von LSV- Trainer Mahnecke blieben in der turbulenten Schlussminute ohne zählbaren Erfolg und die Punkte blieben in Alt Duvenstedt.

Der zweite Sieg im zweiten Spiel. Der Auftakt ist den Elbdiven bis hierhin gelungen. Die HSG Fockbek/Nübbel war, wie erwartet, der schwierigere Gegner der ersten beiden Spiele. Dennoch haben die LSV-Frauen es verstanden, auch dieses Spiel über die volle Zeit zu dominieren. Einzig in der Zeit von der 40. bis zur 45. Spielminute sackte die Konzantration kurz durch und den Gästen gelang ein Lauf von 26:12 auf 26:16. Schnell fingen sich die Spielerinnen von Trainer Carsten Mahnecke und schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Eine erneut sehr stabile Lauenburger Deckung sorgte oftmals dafür das die Fockbekerinnen ins Zeitspiel gerieten, erzwang viele Fehler und sorgte für überhastete Abschlüsse. Das Resultat waren zumeist Gegenstöße und sogenannte „einfache Tore“. Dieses „einfach“ sollte sich zum Ende hin jedoch als schwierig herausstellen. Gefühlte zehnmal waren die Elbdiven in der Schlussviertelstunden im 1:1 Abschluss nicht erfolgreich. „Das kann man sicherlich besser lösen. Wir haben uns diese Möglichkeiten jedoch in der Deckung sehr gut erarbeitet und verdient. Das war das Gute daran!“, sagte Elbdiventrainer Carsten Mahnecke nach dem Spiel und fügt hinzu:“ Bei einem Sieg in dieser Höhe kann man das verschmerzen.  Wir nehmen das jedoch mahnend und werden daran arbeiten und  unsere Abschlüsse verbessern!“

Das Auftaktspiel in die neue Saison konnten die Elbdiven deutlich gewinnen, müssen aber befürchten, dass dieser Sieg teuer bezahlt wird. Rückraumspielerin Vanessa Wulf knickte bereits in der 6.Spielminute mit dem linken Knie nach innen. 

Nachdem vor dem Spiel die Mannschaften mit ihren Spielerinnen im Einzelnen vorgestellt wurden und beide Teams gut 10 Minuten vor dem Anpfiff im Mittelkreis standen, ging es dann endlich zur spätestmöglichen Anwurfzeit verspätet los. „Eine nette Geeste, die Spielerinnen beider Mannschaften einzeln vorzustellen, das dabei aber Hobbys und Aufgaben im Team der Schwartauer Mannschaft aufgezählt werden, ist des Guten  eine Spur zu viel. Dies zog das Ganze in die Länge und war auch nicht verabredet. Die Spielerinnen wurden aus der Konzentration gezogen und das Aufwärmprogramm weitestgehend für die Wurst!“: so LSV-Teammanager ArneBahde.