Bis zum 7:5 (Min 14) waren beide Mannschaften gleich auf. Mit einem 7:0-Lauf legten die Gastgeberinnen beim 14:5 den Grundstein für den Erfolg. In dieser Phase gelang den LSV-Frauen kein zählbarer Erfolg. Entweder scheiterten sie an der sehr gut spielenden Torfrau der Lindewitterinnen oder warfen gar neben das Tor. Die häufigen Fehler  im Abschluss und Passspiel der verunsichert wirkenden Elbdiven, bestraften die Gastgeberinnen höchsteffektiv mit Tempogegenstößen. Genau das Mittel, mit dem die Elbdiven bis zum 6.Spieltag ihre Spiele dominierten. In Lindewitt sind die Spielerinnen von Trainer Carsten Mahnecke in 60 Minuten zu 2 Gegenstößen gekommen. Wobei einer davon zählbares brachte.

Nach mäßigen 30 Minuten gingen die Elbdiven mit einem 9:9 beim Auswärtsspiel in Bad Schwartau in die Kabine. Zuvor hatten die LSV-Spielerinnen zu viele Chancen liegen gelassen, um den ersten Spielabschnitt mit einer durchaus möglichen Führung von 2-3 Toren zu beenden. Was sich, laut einem Bericht der Gastgeberinnen vom VfL Bad Schwartau, zu einem Spitzenspiel entwickelte, war für die LSV-Frauen ein Spiel  ohne Esprit . Von der möglichen Leistungsbereitschaft, wie in den Begegnungen gegen Kiel oder Reinfeld,  weit entfernt, blieb es letztlich beim Bemühen in dieses Spiel zu finden. Bis zur 36.Minute verlief das Spiel ausgeglichen (13:13).

Die Elbdiven erwischten einen gebrauchten Tag und mussten ihre erste Niederlage der Saison hinnehmen. Bei der 1.Damen von Lübeck 76 spielten die LSV-Frauen über 60 Minuten weit unter Normalform, weshalb beide Punkte verdient an der Trave blieben. Viel zu oft spielten und liefen die Lauenburgerinnen vor der tief stehenden 6-0 Deckung der Gastgeberinnen quer, prellten und übten so nur weichen Druck aus. Gelang es den insgesamt glücklos agierenden LSV-Frauen zum Abschluss zu kommen, scheiterten sie oftmals an der gut aufgelegten Torfrau der Lübeckerinnen oder warfen, wie auch bei den 4 verworfenen Strafwürfen, neben das Tor. "Meine Mannschaft hat nie aufgesteckt. Kämpfen allein hat heute nunmal nicht gereicht. Das Ergebnis ist mahnend aber kein Beinbruch, denn wir können es viel besser." fast Elbdiventrainer Carsten Mahnecke die verkorksten 60 Minuten zusammen.