Die Partie begann Schwungvoll, die Zuschauer in der erneut gut gefüllten Hasenberghalle sahen gleich zu Beginn des Spieles wozu das Team von Trainer Carsten Mahnecke in der Lage ist, wenn es will. Eine sehr aufmerksame und stabile Deckung zwang die Gäste aus Tarp/Wanderup zu Fehlern, die durch Gegenstöße zum Erfolg führten. Lauenburgs erste und zweite Welle bescherte eine rasche 4:0 Führung. Dem Auftakt nach Maß, der den Elbdiven Sicherheit und Selbstvertrauen geben sollte, folgte aus unerklärbaren Gründen ein Loch, das den weiteren Spielverlauf bis zum Ende bestimmen sollte. Die HSG Tarp/Wanderup glich nicht nur aus, die Gäste zogen bis zur 20.Minute sogar auf 9:5 davon. Immer wieder waren die Gäste über den rechten Rückraum und den Kreis erfolgreich. Lediglich zwei Angriffsvarianten waren es, die den Lauenburgerinnen immer wieder Schwierigkeiten machten. Eine Umstellung im Tor, Lena Gansor-Kaatz kam ins Spiel, brachte die LSV-Frauen dann wieder ins Spiel, sie konnten bis zur Halbzeit auf 12:13 verkürzen, da die Würfe der HSG aus dem Rückraum nun besser entschärft wurden.

Die LSV-Frauen beenden mit dem 19:27 gegen MTV Herzhorn das Handballjahr. Die dritte Niederlage in Folge, war zugleich die erste Heimniederlage in der laufenden Saison. Erneut ein ernüchterndes Ergebnis für die Elbdiven, erneut kann man der Mannschaft jedoch lediglich den Vorwurf machen, die herausgespielten Chancen nicht genutzt zu haben. Viele Würfe gingen  neben das Tor oder waren viel zu harmlos um die gut aufgelegte Herzhorner Torfrau in Verlegenheit zu bringen. Dabei verlief das Spiel bis zur Mitte der ersten Halbzeit noch recht ausgeglichen, die Deckungsreihen beider Mannschaften ließen wenig zu.

Bis zum 7:5 (Min 14) waren beide Mannschaften gleich auf. Mit einem 7:0-Lauf legten die Gastgeberinnen beim 14:5 den Grundstein für den Erfolg. In dieser Phase gelang den LSV-Frauen kein zählbarer Erfolg. Entweder scheiterten sie an der sehr gut spielenden Torfrau der Lindewitterinnen oder warfen gar neben das Tor. Die häufigen Fehler  im Abschluss und Passspiel der verunsichert wirkenden Elbdiven, bestraften die Gastgeberinnen höchsteffektiv mit Tempogegenstößen. Genau das Mittel, mit dem die Elbdiven bis zum 6.Spieltag ihre Spiele dominierten. In Lindewitt sind die Spielerinnen von Trainer Carsten Mahnecke in 60 Minuten zu 2 Gegenstößen gekommen. Wobei einer davon zählbares brachte.