Das Ziel der LSV-Frauen, die positive Serie fortzuführen und auch im fünften Spiel nach dem Jahreswechsel ungeschlagen zu bleiben, scheiterte zum größten Teil an einer schlechten Chancenverwertung und einer ersten Halbzeit zum Vergessen und für die jede weitere Zeile zu viel wäre – Punkt

Der HVSH hatte sicher eine Flut von Spielverlegungen zu bearbeiten. Teams aus ganz Schleswig-Holstein organisierten ihre Mannschaften und suchten Ausweichtermine um am 31. Januar das Finale der Handball-EM schauen zu können. So auch die beiden Mannschaften der Frauen-Schleswig/Holstein Liga. Schnell wurden sich die Verantwortlichen beider Teams einig und verlegten das Spiel auf So, den 7. Februar. „Das ging schnell und unkompliziert, freute sich Carsten Mahnecke.“, Trainer der LSV-Elbdiven. Die Lauenburger Handballer und Handballerinnen organisierten daraufhin in 2 Tagen Beamer, „Kaltgetränke“ und Verpflegung um gemeinsam das Finale zu schauen und den Titelgewinn der Nationalmannschaft zu feiern.

Der Sieg der LSV-Elbdiven gegen die taktisch sehr gut eingestellten Schleswigerinnen war ein hartes Stück Arbeit. Weil sich die Gastgeberinnen der Elbestadt zu Beginn der Begegnung  in der Deckung nicht optimal bewegten, fanden die Spielerinnen von Schleswigs Trainer Timo Piontek nach geduldigem Spiel immer wieder eine Lücke in Lauenburgs Deckung. Das Spiel blieb lange ausgeglichen, da auch die Angriffe der Elbdiven zu Torerfolgen führten. In der Schlussphase der ersten Halbzeit konnten sich die Elbdiven, beim munteren und torreichen „Hin- und Her“, zum Halbzeitstand von  19:17 absetzen.