Mit ihrer besten Saisonleistung bezwangen die Elbdiven am vergangenen Wochenende vor gut 120 Zuschauern den Tabellenführer aus Bad Schwartau. Einziger Wermutstropfen, war, wenn es überhaupt einer ist, am Ende die Tordifferenz. Dabei waren die Spielerinnen von Carsten Mahnecke durchaus in der Lage die Differenz von 8 Toren im direkten Vergleich zu egalisieren oder positiv für sich zu entscheiden (31:23 in Min. 52)  Einzig die Flut von 7m Strafwürfen verhinderte dies. Gleich 14! mal zeigte das Gespann auf die Linie. 12 davon nutzten die Gäste als zählbaren Erfolg. Die Elbdiven verwandelten alle 4 für sie gegebenen 7-Meter.

Drei Spieltage vor Saisonende festigen die Elbdiven durch den Auswärtserfolg Rang 3. Gut 20 angereiste LSV-Fans sahen in einem unspektakulären Spiel eine überlegene Lauenburger Mannschaft, die allerdings nur phasenweise zu überzeugen wusste. Nach gut 20 Spielminuten waren die Elbdiven zum ersten Mal mit 4 Treffern vorne (10:14) , mussten allerdings wenige Minuten später in Unterzahl den 13:14 Anschlusstreffer hinnehmen. Die Führung gaben die Lauenburgerinnen bis zur Halbzeit und auch bis zum Schlusspfiff jedoch nicht mehr ab.

Das war ein hartes Stück Arbeit. Am Ende gewinnen die Elbdiven weil sie in der Schlussviertelstunde entschlossener und aufmerksamer waren.

Nach dem 4:4 (Min.14) fingen sich die LSV-Frauen durch wiederholte Fehler im Angriffsspiel drei Gegenstöße zum 4:7 ein. Auch in den folgenden 10 Minuten erspielten sich Spielerinnen von Trainer Carsten Mahnecke im Angriff nicht viel Zählbares (6:11/Min.25). Durch einen Spurt gelang es den Elbdiven, die in Fockbek krankheitsbedingt auf „Käptn“ Maren Knakowski und Elli Demir verzichten mussten, bis zur Halbzeit auf 9:12 zu verkürzen.