In einem äußerst engen Saisonfinale fehlte den LSV-Frauen am Ende das nötige Fortune, sie unterlagen in Glückstadt nicht unverdient dem MTV Herzhorn. Während des Spieles sahen sich die Gastgeberinnen zumeist vorne, konnten sich jedoch nie mehr als 4 Tore von den Elbdiven absetzen. Immer wieder gelang es den Spielerinnen von LSV-Trainer Carsten Mahnecke sich heranzukämpfen, so konnten sie in Durchgang eins sogar bei 5:6 und 6:7 sowie in Durchgang zwei bei 12:13 und 21:22 in Führung gehen. Eine mögliche 2-Tore Führung blieb den Elbdiven jedoch versagt, der Gegenstoßtreffer zum vermeintlich wichtigen 21:23 wurde LSV-Käptn Maren Knakowski aberkannt. „Den geahndeten Schrittfehler hatte das Gespann exclusiv, schlichtweg verzählt und nicht richtig hingesehen. Ist passiert und nicht zu ändern. Nicht nur Spielerinnen machen Fehler“: kommentierte man seitens der LSV. Herzhorn glich sofort aus und legte nach einem Fehlversuch im LSV-Angriff mit dem 23:22 nach. Der nächste Angriff im nun nervöser werdenden Spiel der Lauenburgerinnen endete erneut in einem Fehler, den Gegenstoß schloss MTV-Spielerin Joele Riedeberger trotz einer Berührung gut 12 Meter vor dem LSV-Tor mit einem Wurf vom Kreis ab. Sie stürzte dadurch jedoch unglücklich und blieb verletzt im Lauenburger Torraum liegen. Das Spiel musste für ca. 30 Minuten unterbrochen werden.

In ihrem letzten Heimspiel der laufenden Saison knüpften die Elbdiven nahtlos an die starken Leistungen der vergangenen Spiele an. Sofort auf Betriebstemperatur, setzten die Gastgeberinnen dem Spiel ihren Stempel auf. Nach 10 Spielminuten netzte die sehr gut aufgelegte LSV-Kreisläuferin Kaya Manthey zum 6:0 ein, die LSV-Torfrau Lena Gansor-Kaatz hielt zuvor einen Strafwurf. Weitere fünf Minuten später gab es beim 8:3 den zweiten 7m für die Gäste. Wieder parierte Gansor-Kaatz den Wurf. Die Antwort setzte im Gegenstoß Suelin Demir, die mit dem 9:3 eines ihrer 10 Tore an diesem Tag warf. Fortan spielte die Rechtsaußen allerdings gehandicapt, „Elli“ landete unglücklich und klagte danach über Schmerzen im Knie. Ihr Einsatz am kommenden Wochenende gegen den MTV Herzhorn ist fraglich. Über 14:6 (25.Min) ging es nach 30 Minuten mit einem 16:8 in die Pause.

Mit ihrer besten Saisonleistung bezwangen die Elbdiven am vergangenen Wochenende vor gut 120 Zuschauern den Tabellenführer aus Bad Schwartau. Einziger Wermutstropfen, war, wenn es überhaupt einer ist, am Ende die Tordifferenz. Dabei waren die Spielerinnen von Carsten Mahnecke durchaus in der Lage die Differenz von 8 Toren im direkten Vergleich zu egalisieren oder positiv für sich zu entscheiden (31:23 in Min. 52)  Einzig die Flut von 7m Strafwürfen verhinderte dies. Gleich 14! mal zeigte das Gespann auf die Linie. 12 davon nutzten die Gäste als zählbaren Erfolg. Die Elbdiven verwandelten alle 4 für sie gegebenen 7-Meter.