Am vergangenen Samstag, 4.Spieltag der Schleswig-Holstein-Liga, war die HSG Mönkeberg/Schönkirchen zu Gast in Lauenburgs gut besuchter Hasenberghalle. Von Seiten der Kieler Presse bereits nach 2 Spielen als Favoritenschreck angekündigt, starteten die Gäste mit quirligem Angriffsspiel. Vor einer, in der Anfangsphase noch nicht optimal stehenden LSV-Deckung, hielten sie das Spiel bis zur 6.Spielminute, nicht zuletzt wegen einiger vergebener LSV-Chancen, offen 2:2). Beim 9:5 für die Lauenburgerinnen in der 16.Spielminute, zeichnete sich jedoch bereits der Unterschied in der individuellen Stärke beider Mannschaften ab. Während bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen Lisa Straube und Alena Haase immer wieder für Gefahr sorgten, waren die Lauenburgerinnen auf allen Positionen gefährlich. Durch großen Aufwand und Kampf im Angriffsspiel konnten die Gäste noch einmal auf einen 2 Tore- Rückstand  verkürzen. Mit 15:13 ging es in die Halbzeit.

Nach 2,5 Busfahrt gingen die Elbdiven auf einen 15-minütigen Spaziergang. Das folgende Spiel beim Aufsteiger sollte alles andere als ein Sonntagsspaziergang werden. Die quirligen Dithmarscherinnen machten es den LSV-Frauen über 60 Minuten sehr schwer die Punkte mit an die Elbe zu nehmen.

"Danke, das hat Spaß gemacht. Wirklich sieben? Hab ich gar nicht so wahrgenommen. Sehr schön!" : freute sich Elbdiven-Käpt'n Maren Knakowski, über die Glückwünsche zum Auftaktsieg gegen die Frauen vom THW Kiel und die anerkennenden Worte zur persönlichen Torausbeute. Fügt aber hinzu: "Das war eine Klasse Teamleistung. Souverän gewonnen und das gemeinsam, da sind persönliche Erfolge schön aber zweitrangig!"