Ohne Elli Demir, Lena Bahde und die Langzeitausfälle Nessi Wulf, Lena Blaschke und Maren Knakowski machten sich die Elbdiven auf den langen Weg in den Kreis Schleswig-Flensburg. Eine besondere Freude war es, dass nach 3 Jahren Abwesenheit Wolfgang „Bussi“ Asmus wieder am Steuer des Divenmobiles saß. Er tourte die Elbdiven bereits in Oberligazeiten von 2007 bis 2015 quer durch Schleswig-Holstein.

In einem umkämpften Spiel, dass für den Betracher über weite Strecken keine besondere Augenweide war, setzten sich die Elbdiven aufgrund der besseren Defensivabteilung am Ende duch. Besonders LSV-Torhüterin Lena Gansor-Kaatz, die seit Wochen Bestleistungen abliefert, machte es den Spielerinnen aus Treia schwer. Davor ließen die beherzt verteidigenden Lauenburgerinnen über das gesamte Spiel keine Führung der Gastgeberinnen zu und erzwangen eine Vielzahl von Fehlern. Früh kamen die LSV-Frauen dadurch zu einer komfortablen Führung (6:12; Min22). Sehr sicher verwandelten sowohl die blendend aufgelegte Sarie Stapelfeldt (6), als auch Sabrina Reimers (5) die Tempogegenstöße. Die LSV-Außen Sarie Stapelfeldt, Sabrina Reimers und Saskia Busch(2) erzielten 13 der 26 Elbdiventreffer. Mit einer 5-Tore –Führung ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel konnten die Lauenburgerinnen bis zur 36.Minute auf 11:17 wegziehen. Bis zur 42.Minute nutzten die Gastgeberinnen dann konsequenter die technische Fehler der LSV-Frauen und kamen bis auf 17:19 heran. In den folgenden 10 Minuten stellten die Spielerinnen von Carsten Mahnecke den 6-ToreVorsprung wieder her und gaben diesen bis zum Ende nicht mehr ab.

 

Topleistung am vergangenen Wochenende: LSV-Außen Sarie Stapelfeldt