Der zweite Sieg im zweiten Spiel. Der Auftakt ist den Elbdiven bis hierhin gelungen. Die HSG Fockbek/Nübbel war, wie erwartet, der schwierigere Gegner der ersten beiden Spiele. Dennoch haben die LSV-Frauen es verstanden, auch dieses Spiel über die volle Zeit zu dominieren. Einzig in der Zeit von der 40. bis zur 45. Spielminute sackte die Konzantration kurz durch und den Gästen gelang ein Lauf von 26:12 auf 26:16. Schnell fingen sich die Spielerinnen von Trainer Carsten Mahnecke und schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Eine erneut sehr stabile Lauenburger Deckung sorgte oftmals dafür das die Fockbekerinnen ins Zeitspiel gerieten, erzwang viele Fehler und sorgte für überhastete Abschlüsse. Das Resultat waren zumeist Gegenstöße und sogenannte „einfache Tore“. Dieses „einfach“ sollte sich zum Ende hin jedoch als schwierig herausstellen. Gefühlte zehnmal waren die Elbdiven in der Schlussviertelstunden im 1:1 Abschluss nicht erfolgreich. „Das kann man sicherlich besser lösen. Wir haben uns diese Möglichkeiten jedoch in der Deckung sehr gut erarbeitet und verdient. Das war das Gute daran!“, sagte Elbdiventrainer Carsten Mahnecke nach dem Spiel und fügt hinzu:“ Bei einem Sieg in dieser Höhe kann man das verschmerzen.  Wir nehmen das jedoch mahnend und werden daran arbeiten und  unsere Abschlüsse verbessern!“

Vor dem Spiel gab es die schlechte Nachricht, dass sich die Befürchtung eines Kreuzbandrisses bei Nessi Wulf bestätigte, leider das Saisonaus für sie. Ebenfalls in dieser Saison nicht mehr dabei ist Svea Böge, die, wie schon gegen den VfLBad Schwartau, eine sehr gute Leistung ablieferte. Sie reist am kommenden Wochenende nach Südafrika und dann gleich weiter für ein halbes Jahr nach Australien.

Nach einer Wadenverletzung, für eine Halbzeit zurück auf der Platte, feierte Suelin Demir ihr Saisondebut. Sie überzeugte in den ersten 30 Minuten durch 5 Treffer. Alina Stapelfeldt und Lena Bahde werden das Rehatraining in dieser Woche steigern, müssen am kommenden Wochenende bei der SG Diethmarschen-Süd allerdings noch pausieren.