Das Auftaktspiel in die neue Saison konnten die Elbdiven deutlich gewinnen, müssen aber befürchten, dass dieser Sieg teuer bezahlt wird. Rückraumspielerin Vanessa Wulf knickte bereits in der 6.Spielminute mit dem linken Knie nach innen. 

Nachdem vor dem Spiel die Mannschaften mit ihren Spielerinnen im Einzelnen vorgestellt wurden und beide Teams gut 10 Minuten vor dem Anpfiff im Mittelkreis standen, ging es dann endlich zur spätestmöglichen Anwurfzeit verspätet los. „Eine nette Geeste, die Spielerinnen beider Mannschaften einzeln vorzustellen, das dabei aber Hobbys und Aufgaben im Team der Schwartauer Mannschaft aufgezählt werden, ist des Guten  eine Spur zu viel. Dies zog das Ganze in die Länge und war auch nicht verabredet. Die Spielerinnen wurden aus der Konzentration gezogen und das Aufwärmprogramm weitestgehend für die Wurst!“: so LSV-Teammanager ArneBahde.

Dementsprechend schleppend begann das Spiel der Lauenburgerinnen, die ohne Alina Stapelfeldt, Lena Bahde und Suelin Demir antreten mussten. Gerade ins Spiel gefunden, beim 1:4 für die LSV-Frauen, verletzte sich dann Vanessa Wulf in der 6.Spielminute offensichtlich schwer. Eine Diagnose, die Aufschluss darüber gibt wie schlimm es ihr Knie erwischt hat, erwartet die Mannschaft bis Mitte der Woche.

Das Spiel an sich ist schnell zusammengefasst. Die Schwartauerinnen nutzten die Versunsicherung und schlossen in der  10.Minute zwar zum 3:4 auf. Sie mussten dann allerdings mitansehen, wie die Lauenburgerinen nach weiteren 10 Minuten auf 3:12 davongezogen waren und bis zur Pause auf 4:15 erhöhten.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild, die Spielerinnen von Trainer Carsten Mahnecke erhöhten bis zur 49.Minute auf 8:23. Mit dem 15-Tore Vorsprung schlich sich bei den Elbdiven, völlig unnötig, ein Schlendrian ein, der den Gastgeberinnen einen 5:1-Lauf ermöglichte. Endstand 13:24. 

Am kommenden Wochenende erwarten die Lauenburgerinnen um 17.00 Uhr in der Hasenberghalle die HSG Fockbek/Nübbel.