SG WIFT Neumünster - LSV Elbdiven

Samstag 24. Februar – 19.15 Uhr

KSV Halle NMS – Hansaring 130 – 24534 Neumünster

Die Elbdiven brauchten in der Partie gegen die HSG We/He/De einige Minuten, um sich auf die offensive Deckung der Gäste einzustellen. Einige gelbe Karten und Doppelpass-Kombinationen später, hatte sich diese Idee dann erledigt. Auch die Deckung der Lauenburgerinnen agierte nach gut 10 Minuten immer besser. Die Folge war ein Gegenstoßspiel, das Sarie Stapelfeldt und Sabrina Reimers sehr gut umsetzten. Die erneut starke LSV-Torhüterin Lena „Brady“ Gansor-Kaatz bewies Quarterbackqualitäten ;) und brachte nahezu 100% der langen Bälle punktgenau in die erste Welle. Mit nur 2 Einwechselspielerinnen am Start, ließen es die LSV-Frauen zum Ende hin in der Deckung etwas ruhiger zugehen, was bei eigenen 44 Toren und nur 8 Feldspielerinnen verständlich ist.

Ohne Elli Demir, Lena Bahde und die Langzeitausfälle Nessi Wulf, Lena Blaschke und Maren Knakowski machten sich die Elbdiven auf den langen Weg in den Kreis Schleswig-Flensburg. Eine besondere Freude war es, dass nach 3 Jahren Abwesenheit Wolfgang „Bussi“ Asmus wieder am Steuer des Divenmobiles saß. Er tourte die Elbdiven bereits in Oberligazeiten von 2007 bis 2015 quer durch Schleswig-Holstein.

Nach drei Niederlagen in Folge, spielten die LSV-Frauen um Trainer Carsten Mahnecke beim Aufsteiger  HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve unentschieden. Die Elbdiven legten nach einer guten ersten Halbzeit, mit einer 10:7 Führung auf dem Papier, sofort nach Wiederanpfiff nach und bauten die Führung bis zur 42.Minute auf 16:10 aus. Drei Tore der Gastgeberinnen in Folge, eine Zeitstrafe gegen die LSV und plötzlich einsetztendes Wurfpech bremsten den Schwung der Elbdiven und eine bis dahin hochverdiente Führung schmolz binnen zehn Minuten zum 17:17 zusammen. Zu diesemZeitpunkt kam schon sehr viel Pech zusammen. Dies erkannten die Spielerinnen von Carsten Mahnecke und stemmten sich verbissen gegen eine erneut drohende Niederlage.   Elli Demir, die mit ihren 3 Toren und einem herausgeholten Siebenmeter in den Schlussminuten die Lauenburgerinnen im Spiel hielt, glich drei Sekunden vor Schluss zum 21:21 aus. Auch wenn, über die ganze Spielzeit betrachtet, ein Sieg gerechter gewesen wäre, haben die Elbdiven mit dem Remis am Ende durch Gegenhalten die Negativserie beendet . Nach einem spielfreien Wochenende geht es am 28.10. um 17.00 Uhr in der Hasenberghalle gegen den Aufsteiger SG WIFT Neumünster.