Nach drei Niederlagen in Folge, spielten die LSV-Frauen um Trainer Carsten Mahnecke beim Aufsteiger  HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve unentschieden. Die Elbdiven legten nach einer guten ersten Halbzeit, mit einer 10:7 Führung auf dem Papier, sofort nach Wiederanpfiff nach und bauten die Führung bis zur 42.Minute auf 16:10 aus. Drei Tore der Gastgeberinnen in Folge, eine Zeitstrafe gegen die LSV und plötzlich einsetztendes Wurfpech bremsten den Schwung der Elbdiven und eine bis dahin hochverdiente Führung schmolz binnen zehn Minuten zum 17:17 zusammen. Zu diesemZeitpunkt kam schon sehr viel Pech zusammen. Dies erkannten die Spielerinnen von Carsten Mahnecke und stemmten sich verbissen gegen eine erneut drohende Niederlage.   Elli Demir, die mit ihren 3 Toren und einem herausgeholten Siebenmeter in den Schlussminuten die Lauenburgerinnen im Spiel hielt, glich drei Sekunden vor Schluss zum 21:21 aus. Auch wenn, über die ganze Spielzeit betrachtet, ein Sieg gerechter gewesen wäre, haben die Elbdiven mit dem Remis am Ende durch Gegenhalten die Negativserie beendet . Nach einem spielfreien Wochenende geht es am 28.10. um 17.00 Uhr in der Hasenberghalle gegen den Aufsteiger SG WIFT Neumünster.  

In einem sehr kampfbetonten und spannenden Spiel unterlagen die Elbdiven gegen den Heidejäger N°1 ,  TSV Alt Duvenstedt , knapp mit einem Tor. „Eine höchstunglückliche Niederlage, die sich zum Ende hin schon sehr kurios zuspitzte.Wie auch immer die letzte Spielminute unter normalen Umständen gelaufen wäre, hatten wir selber genügend Möglichkeiten die Begegnung  zu gewinnen. Wir lagen ja bereits 4 Tore vorne. Einen verdienten Sieger hatte das Spiel am Ende nicht!“: kommentiert die LSV-Bank die zweite Niederlage in Folge. Matchwinnerin auf Seiten der Gastgeberinnen war die Rückraumspielerin Madita Jeß, die 16 Tore erzielte und eine Ausnahmespielerin in der Mannschaft von Trainer Torben Kutschke ist. Sowohl in der ersten Halbzeit (16:12,Min.18), als auch in der zweiten Halbzeit (24:21, Min.49) konnten sich die LSV-Frauen etwas vom TSV absetzen. In den 3 Unterzahlspielen, das Kampfgericht hat nur 2 davon erfasst (auch hierzu keine weiteren Worte) konnten die dezimierten Lauenburgerinnen Tor um Tor erzielen. 11 Minuten vor Schluss, bei Ballbesitz und einer 24:21 Führung, schlichen sich jedoch unnötige Fehler ins Angriffsspiel der Elbdiven. Bis zur 54. Spielminute glichen die Gastgeberinnen zum 25:25 aus. 90 Sekunden vor Schluss ging der TSV Alt Duvenstedt dann spielentscheidend zum Endstand von 27:26 in Führung. Weitere Bemühungen der Mannschaft von LSV- Trainer Mahnecke blieben in der turbulenten Schlussminute ohne zählbaren Erfolg und die Punkte blieben in Alt Duvenstedt.

Der zweite Sieg im zweiten Spiel. Der Auftakt ist den Elbdiven bis hierhin gelungen. Die HSG Fockbek/Nübbel war, wie erwartet, der schwierigere Gegner der ersten beiden Spiele. Dennoch haben die LSV-Frauen es verstanden, auch dieses Spiel über die volle Zeit zu dominieren. Einzig in der Zeit von der 40. bis zur 45. Spielminute sackte die Konzantration kurz durch und den Gästen gelang ein Lauf von 26:12 auf 26:16. Schnell fingen sich die Spielerinnen von Trainer Carsten Mahnecke und schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Eine erneut sehr stabile Lauenburger Deckung sorgte oftmals dafür das die Fockbekerinnen ins Zeitspiel gerieten, erzwang viele Fehler und sorgte für überhastete Abschlüsse. Das Resultat waren zumeist Gegenstöße und sogenannte „einfache Tore“. Dieses „einfach“ sollte sich zum Ende hin jedoch als schwierig herausstellen. Gefühlte zehnmal waren die Elbdiven in der Schlussviertelstunden im 1:1 Abschluss nicht erfolgreich. „Das kann man sicherlich besser lösen. Wir haben uns diese Möglichkeiten jedoch in der Deckung sehr gut erarbeitet und verdient. Das war das Gute daran!“, sagte Elbdiventrainer Carsten Mahnecke nach dem Spiel und fügt hinzu:“ Bei einem Sieg in dieser Höhe kann man das verschmerzen.  Wir nehmen das jedoch mahnend und werden daran arbeiten und  unsere Abschlüsse verbessern!“