Ohne Elli Demir, Lena Bahde und die Langzeitausfälle Nessi Wulf, Lena Blaschke und Maren Knakowski machten sich die Elbdiven auf den langen Weg in den Kreis Schleswig-Flensburg. Eine besondere Freude war es, dass nach 3 Jahren Abwesenheit Wolfgang „Bussi“ Asmus wieder am Steuer des Divenmobiles saß. Er tourte die Elbdiven bereits in Oberligazeiten von 2007 bis 2015 quer durch Schleswig-Holstein.

Nach drei Niederlagen in Folge, spielten die LSV-Frauen um Trainer Carsten Mahnecke beim Aufsteiger  HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve unentschieden. Die Elbdiven legten nach einer guten ersten Halbzeit, mit einer 10:7 Führung auf dem Papier, sofort nach Wiederanpfiff nach und bauten die Führung bis zur 42.Minute auf 16:10 aus. Drei Tore der Gastgeberinnen in Folge, eine Zeitstrafe gegen die LSV und plötzlich einsetztendes Wurfpech bremsten den Schwung der Elbdiven und eine bis dahin hochverdiente Führung schmolz binnen zehn Minuten zum 17:17 zusammen. Zu diesemZeitpunkt kam schon sehr viel Pech zusammen. Dies erkannten die Spielerinnen von Carsten Mahnecke und stemmten sich verbissen gegen eine erneut drohende Niederlage.   Elli Demir, die mit ihren 3 Toren und einem herausgeholten Siebenmeter in den Schlussminuten die Lauenburgerinnen im Spiel hielt, glich drei Sekunden vor Schluss zum 21:21 aus. Auch wenn, über die ganze Spielzeit betrachtet, ein Sieg gerechter gewesen wäre, haben die Elbdiven mit dem Remis am Ende durch Gegenhalten die Negativserie beendet . Nach einem spielfreien Wochenende geht es am 28.10. um 17.00 Uhr in der Hasenberghalle gegen den Aufsteiger SG WIFT Neumünster.  

In einem sehr kampfbetonten und spannenden Spiel unterlagen die Elbdiven gegen den Heidejäger N°1 ,  TSV Alt Duvenstedt , knapp mit einem Tor. „Eine höchstunglückliche Niederlage, die sich zum Ende hin schon sehr kurios zuspitzte.Wie auch immer die letzte Spielminute unter normalen Umständen gelaufen wäre, hatten wir selber genügend Möglichkeiten die Begegnung  zu gewinnen. Wir lagen ja bereits 4 Tore vorne. Einen verdienten Sieger hatte das Spiel am Ende nicht!“: kommentiert die LSV-Bank die zweite Niederlage in Folge. Matchwinnerin auf Seiten der Gastgeberinnen war die Rückraumspielerin Madita Jeß, die 16 Tore erzielte und eine Ausnahmespielerin in der Mannschaft von Trainer Torben Kutschke ist. Sowohl in der ersten Halbzeit (16:12,Min.18), als auch in der zweiten Halbzeit (24:21, Min.49) konnten sich die LSV-Frauen etwas vom TSV absetzen. In den 3 Unterzahlspielen, das Kampfgericht hat nur 2 davon erfasst (auch hierzu keine weiteren Worte) konnten die dezimierten Lauenburgerinnen Tor um Tor erzielen. 11 Minuten vor Schluss, bei Ballbesitz und einer 24:21 Führung, schlichen sich jedoch unnötige Fehler ins Angriffsspiel der Elbdiven. Bis zur 54. Spielminute glichen die Gastgeberinnen zum 25:25 aus. 90 Sekunden vor Schluss ging der TSV Alt Duvenstedt dann spielentscheidend zum Endstand von 27:26 in Führung. Weitere Bemühungen der Mannschaft von LSV- Trainer Mahnecke blieben in der turbulenten Schlussminute ohne zählbaren Erfolg und die Punkte blieben in Alt Duvenstedt.