Lauenburg.  Wenn es darum geht, Hand anzulegen, ist Maren Knakowski in ihrem Element. Die 32-jährige Handballerin des Schleswig-Holstein-Ligisten Lauenburger SV hat sich vor einiger Zeit als Physiotherapeutin selbstständig gemacht und ihren Sport zwischenzeitlich sogar ganz aufgegeben. Doch schon nach fünf Monaten „juckte es wieder in den Fingern“, wie sie sagt. So ist sie wieder zurück bei den Elbdiven, organisiert als Mittelspielerin die Defensive der Elbestädterinnen und ist in dieser Saison aus dem Team nicht wegzudenken.

Ein Sieg, der nicht lange haften bleibt

Lauenburg.  Über die Gepflogenheiten seines Ex-Vereins THW Kiel kann Carsten Mahnecke nur den Kopf schütteln. „Alle Mannschaften spielen da mit Backe. Die Jugend, alle Herren-Teams, nur die Damen nicht. Eine Frechheit“, echauffierte sich der Trainer der Lauenburger Handballerinnen. Dass seinen „Elbdiven“ im Auswärtsspiel beim Tabellenschlusslicht der Schleswig-Holstein-Liga so viele leichte technische Fehler unterliefen, schob Mahnecke auf das fehlende Haftmittel. Für einen 20:16-Erfolg der Lauenburger SV reichte es dennoch.

Lauenburg. Klatsch! Und wieder hatte mit Vanessa Wulf eine Handballerin der Lauenburger SV im Auftaktspiel des Elbe-Cup gegen HaSpo Bayreuth zu genau gezielt – Pfosten. Insgesamt ein halbes Dutzend Mal stand das Torgestänge einem Lauenburger Treffer im Weg. Zu viel „Holzallergie“, um den Drittligisten aus Oberfranken in die Schranken zu weisen.

Halbfinale knapp verpasst

Und im Nachhinein besonders ärgerlich, denn ohne die unnötige 19:21-Niederlage beim hochklassig besetzten eigenen Vorbereitungsturnier wäre für die als Außenseiter ins Rennen gegangenen Elbdiven sogar das Halbfinale möglich gewesen. So reichte es am Ende immerhin zum fünften Platz. „Ich bin trotzdem zufrieden. Wir sind athletisch auf der Höhe“, resümierte LSV-Trainer Carsten Mahnecke.