Lauenburg.  Die Elbdiven hätten der große Gewinner dieses Spieltags in der Schleswig-Holstein-Liga werden können. Mit Treia/Jübek und Slesvig IF verloren zwei Konkurrenten im Titelrennen in eigener Halle. Zudem führten die Handballerinnen der Lauenburger SV bei der HSG Mönkeberg-Schönkirchen fünf Minuten vor dem Ende noch mit drei Toren. Doch am Ende ging den ersatzgeschwächten Gästen, die mit lediglich sieben Feldspielerinnen an der Kieler Förde angetreten waren, die Puste aus – Endstand 25:25.

„Eigentlich bin ich aber ganz zufrieden“, resümierte LSV-Trainer Carsten Mah­necke. Denn ursprünglich wollte die LSV die Partie verlegen, was der seit 18 Monaten zu Hause ungeschlagene Aufsteiger aber ablehnte. So fehlten den Gästen mit Maren Knakowski und Kaya Manthey beide Kreisläuferinnen und zwei wichtige Abwehrstützen. Zudem musste der LSV-Rückraum inklusive der erkälteten Lena Mehrkens durchspielen.

Dafür lief es lange vielversprechend. Die „Diven“ holten ein 6:10 (21.) auf, gingen nach 34 Minuten erstmals selbst in Führung (14:13) und bauten sie bis auf 25:22 aus (55.). Doch im Endspurt verließen sie die Kräfte.

Ob die LSV weiter vom Oberliga-Aufstieg träumen darf, werden die nächsten Partien zeigen. Nacheinander geht es gegen Treia/Jübek (Sonnabend, 17 Uhr, Schulstraße), Slesvig, Kiel/Kronshagen und Reinfeld – bis auf Kiel allesamt zu Hause. „Das werden interessante Spiele“, verspricht Mahnecke. 
LSV-Tore: Demir (9), L. Mehrkens (8/1), Wulf (3), A. Stapelfeldt, Busch (je 2), Reimers (1).

(dsc)

Quelle: Bergedorfer Zeitung