Jörl - Elbdiven

Divenblick made by Struppi

Die lange Fahrt in den Norden zum Tabellenzweiten hat sich allemal gelohnt. „Das Aufwärmen war viel zu locker, dafür haben wir Jörl dann sofort mit einem 5:0-Lauf überrollt.“, fasst Heinsi die Anfangsphase zusammen. Das schnelle Spiel nach Vorn war beeindruckend präzise und die vergebenen Chancen taten der Überlegenheit keinen Abbruch. Die Gastgeberinnen sahen in der ersten Hälfte tatsächlich kein Land gegen unsere ebenso starke Defensive. „Man hat gesehen, dass wir den Sieg unbedingt wollten. Den Abstiegskampf hat unser Team angenommen und wir setzen alles daran in der Oberliga zu bleiben.“, so unser Käptn. Über 1:5; 6:9; 6:12 und 9:14 gelang uns beim Stand von 12:19 ein anständiger Puffer zur Halbzeitpause.

Wir wissen ja wie es im Handball gehen kann und wir kennen auch unsere Schwächen. Deshalb machte Rolf in der Pause deutlich, dass wir erneut bei 0:0 beginnen!

Die Leistung der Elbdiven blieb konstant: Kompakte Deckung, schneller und effizienter Angriff. Trotzdem ließ Jörl sich nicht abschütteln. 10 Minuten vor Spielende witterten sie dann ihre Chance. Rolf nahm einige Umstellungen beim Stand von 14:23 vor, wo auch er langsam an einen sicheren Sieg glaubte. Aber das war dann doch etwas zu viel Veränderung für unseren Kader. Die Gastgeberinnen nutzten jeden Patzer und kämpften sich Tor um Tor heran, bis es schließlich beim 23:26 nochmal spannend wurde. Der Trainer nahm die Einwechselungen zurück und Heinsi warf das wichtige Tor zum 23:27, zwei Minuten vor Ende. Alle konnten sich entspannen und als es beim Abpfiff 23:28 auf der Anzeigetafel leuchtete, war die Freude auf unserer Seite riesengroß.

Franzi und ich sind uns nach der Partie sofort einig: Das war eine tolle Mannschaftsleistung! Und sie fügte völlig richtig hinzu: „Den Sieg haben wir auch unseren mitgereisten Fans zu verdanken, die uns lautstark unterstützt haben.“.