MTV Heide - LSV Elbdiven

Divenblick made by Lemmi

Liebe Divenfans,

ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr wünschen wir euch erstmal.

Stichwort Gesundheit, ja das wünscht man sich und keiner kann es einem schenken. Gesundheit ist nun mal nicht käuflich, man kann zwar gut auf sich achten, dennoch bleibt man häufig nicht unverschont, dass es einen auch mal erwischt.

So starten wir auch das erste Spiel im neuen Jahr – das letzte der Rückrunde – wieder mit Erkrankten. Ganze 8 Spielerinnen machten sich mit auf den Weg nach Heide zum ungeschlagenen Tabellenführer. Ein Sieg ist hier sicherlich keine Pflicht, doch wer fährt schon 2 ½ Stunden, um die Punkte einfach so abzugeben. Ohne Anni (wohlverdient verweilt sie in Schottland), ohne Lena M. (die hat es gleich mal zum Jahresbeginn erwischt) und ohne unsere „Langzeitausfälle“ Lena B., Nessi und Maren wollten wir unser Bestes geben (natürlich auch ohne Svea, die ist noch immer auf ihrem Trip durch Australien – hoffentlich kommst du bald wieder).

Wir wussten, wie schwer es werden würde, denn wie sollten wir nur unsere Abwehr stellen, ohne zwei Spielerinnen, die etatmäßig dort unseren Mittelblock bilden?  Naja, dann spielen wir halt mal ne andere Abwehr - wir versuchten es mit einer 5:1, weil Catte sich sicher war, das so die Zuordnung einfacher wäre. Elli vorne vor und Alina bzw. Sarie hinten in der Mitte. Im Angriff wussten wir auch schon, was uns erwartet: eine 1:5 Abwehr der Gegnerinnen. Das bedeutet laufen laufen laufen. Die kleinen wendigen Spielerinnen von Heide bewiesen nun mal die Saison über schon häufig schnelle Beine. Mit 343 Gegentoren aus 13 Spielen setzen sie allerdings nicht den Maßstab der Liga für ihre besonders gute Abwehr. Sie provozierten jedoch viele technische Fehler bei uns, sodass sie immer wieder über Gegenstöße zum Torerfolg kamen (auch wenn wir häufig einfach an uns selbst scheiterten). Aber bei insgesamt 71 Toren im Spiel sieht man schnell, dies war nun wirklich keine Abwehrschlacht – eher Visiere auf und los ging´s.

Anfangs hielten wir auch gut mit bis zum 9:7, doch dann ein totaler Einbruch von uns – wir kassieren in 10 Minuten 7 Tore in Folge ohne selbst einzunetzen. Beim Stand von 19:11 verabschieden wir uns in die Halbzeit. Hängende Ohren in der Kabine, doch Catte rüttelte uns wach und machte in seiner Ansprache deutlich, dass wir einfach nur wieder mit Antritt in die Lücken gehen müssen und unser Rückzugsverhalten besser werden muss bzw. wir die technischen Fehler vorne einfach minimieren müssen. Wir kamen motiviert aus der Halbzeit und machten direkt 3 Tore in Folge zum 19:14, doch auch dies sollte keine Wende sein. Am Ende gehen wir verdient mit 41:30 unter.

Spielerinnen besonders hervorzuheben fällt bei dem Spielstand schwer, doch ein besonderes Lob an Sarie, die auf Rückraumlinks ihr „Debüt“ gab, genauso an Kaya, die uns immer wieder antrieb zu laufen und es uns bewies, wie gut sie das kann J

Wir freuen uns schon auf unser erstes Heimspiel am Samstag im neuen Jahr und natürlich auf viele Zuschauer, die uns anfeuern.

Danke an die mitgereisten Fans und bis bald,

Eure Lemmi